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Karriere Blog - Seite 4 von 11 - Christian Runkel

Karriere Tipps op Platt – by Personal Branding No.3

Karriere Tipps op Platt – by Personal Branding No.3

🆕Das entspricht ganz und gar nicht meiner Vorstellung🆕

so lautet die Ăśbersetzung des heutigen Karriere Tipp mit der plattdĂĽtschen Aussage „dat fallt mi heel und dall ut de Hand“. Zugegeben, schon sehr schwer auszusprechen.

Aber dafür immer wieder Realität im beruflichen Alltag. Viele Interessenten meiner Career Brand Mentoring Programme wenden sich genau aus diesem Grund an mich. Der Job, der Verantwortungsbereich, die Unternehmens- oder Führungskultur des Arbeitgebers passt nicht, oder nicht mehr zu den eigenen Vorstellungen. Wenn dieser Punkt erreicht ist macht sich Unzufriedenheit breit, die sich auch schnell auf das Privatleben überträgt.

âť—Mein kurzer Karriere Tipp dazu:âť—

✅ Finden Sie heraus, welcher Aufgaben- und Verantwortungsbereich wirklich zu Ihrer Identität und Ihrer Persönlichkeit passt. Das muss nicht immer mit der ursprünglichen Ausbildung oder Studienrichtung in Einklang stehen. Auch die bisherige Berufsausrichtung ist nicht in Stein gemeißelt, wenn es um die berufliche Zukunft geht. Es gilt den Radius zu erweitern. Kompetenzen und Erfahrungen in der digitalen Arbeitswelt erhalten zum Teil eine ganz neue Ausprägung. Alternative Arbeitsformen und Prozessstrukturen eröffnen neue Perspektiven.

âś… Deshalb ĂĽberprĂĽfen Sie, welche Elemente Ihres Marken-Kerns, Ihrer Personal Brand, Sie wirklich begeistern und motivieren.

Mehr dazu erfahren Sie in meinem neuen kostenfreien EXKLUSIV WEBINAR zum Thema „erfolgreicher Karrieren“. Details zum WEBINAR finden Sie HIER.

Karriere Tipps op Platt – by Personal Branding No.2

Karriere Tipps op Platt – by Personal Branding No.2

„bi de Kopp nehmen“ bedeutet auf Hochdeutsch so viel wie in Angriff nehmen. Der Begriff „die Chance beim Schopf packen“ kommt dem sehr nahe.

Herzlich Willkomen zur 2. Ausgabe der Karriere Tipps op Platt. Mein Tipp für diese Woche, den ich mit dem Spruch verbinden möchte, lautet:

Solltest Du bereits seit längerer Zeit mit der aktuellen Situation an deinem Arbeitsplatz unzufrieden sein, dich dein Verantwortungsbereich nicht mehr ausfüllen oder solltest Du dir unsicher sein, wie es beruflich weitergehen kann, dann nimm deine Situation in Angriff.

Das bedeutet nicht, sich sofort eine neue Herausforderung oder einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Das wird dir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht weiterhelfen. Warum? Meine langjährige Erfahrung mit Mentees, aber auch Kandidaten bei Recruiting-Projekten, macht besonders deutlich, dass die nächste Wahl auch nicht unbedingt besser ausfällt. Kurzfristig schon, aber mittel- und langfristig treten häufig die gleichen Problemstellungen immer wieder auf. Warum – der Personal Fit deiner Identität passt nicht zur Cultural Fit des Unternehmens, oder verändert sich schleichend.

Dein Weg aus der Karrieresituation

Analysiere genau! Schau auf deine Identität, deine Werte, deine Ziele (beruflich und privat). Sie sind das Fundamanet deiner Person. Sie machen den Kern deiner Personen Marke aus. Alle Facetten musst Du genau kennen, bevor Du deine mittel- und langfristigen Ziele definierst. Ein klarer strategischer Schritt für Schritt Plan ist hierbei die passende Lösung.

Ganz wichtig:

Lass dich von der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit und den gut gemeinten Ratschlägen von Freunden, weder verunsichern noch infizieren. Niemand wird deine Situation ändern können. Das kannst nur Du selber für dein Leben tun. Entwickle deine eigene starke Personen Marke.

Ok, jetzt fragst Du dich, wie Du das angehen kannst, wie der erste Schritt aussehen könnte?

âś… Der Link https://bit.ly/2XJRpH0 zeigt dir den ersten Schritt auf.

#BeBranded – denn deine Marke macht den Unterschied.

Christian Runkel

NEU: Karriere Tipps op Platt

NEU: Karriere Tipps op Platt

Wie bereits bei den #FridaysReview vom 15. Mai 2020 angekĂĽndigt, startet mit dem heutigen Tag die neue Serie „Karriere Tipps op Platt“ – nicht nur fĂĽr Nordlichter.

Warum op platt? Nun, dies ist einfach ein Dankeschön an meine norddeutsche Heimat, speziell Schleswig-Holstein. Als Kind des Ruhrgebiets konnte ich doch viele gesellschaftliche und kulturelle Gemeinsamkeiten feststellen. Diese sind mir sehr ans Herz gewachsen. Deshalb möchte ich in regelmäßig unregelmäßigen Abständen der plattdeutschen Sprache eine BĂĽhne bieten. Eingebettet in eine Grafik, die das typische norddeutsche Wattenmeer darstellt, befindet sich ein Spruch. Diesen Spruch greife ich auf, „ĂĽbersetze“ ihn nicht nur, sondern nehme ihn zum Anlass daraus einen Karriere Tipp abzuleiten.

Dieser Karriere Tipp wird kurz und knackig ausfallen, da er insbesondere auf Instagram, Facebook und LinkedIn ausgespielt wird. Der schnelle Konsum in den Social-Media-Kanälen lässt wenig Raum fĂĽr ausfĂĽhrliche Erläuterungen. Das soll dem Ziel jedoch nicht im Wege stehen, denn es geht hauptsächlich darum Inspirationen zum Nachdenken zu liefern. Nachzudenken ĂĽber die eigene, aktuelle berufliche Entwicklung, die Situation im Job, die Zufriedenheit mit der eigenen Balance zwischen Berufs- und Privatleben…

Der Start

„Wir beide haben da noch etwas zu klären“ so lautet die Ăśbersetzung des heutigen Spruchs auf plattdeutsch in der Grafik.

Mein Tipp dazu: Wenn Du genervt bist von deinem Job, deinem Verantwortungsbereich, dann suche zuerst das Gespräch mit deinem Vorgesetzten. Aus vielen Jahren meiner Mentoring Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass sich dieser Schritt der Klärung für dich lohnt, bevor du
đź“Ť voreilig die Flinte ins Korn wirfst,
đź“Ť dir zu schnell einen neuen Arbeitgeber suchst,
đź“Ť nur noch gefrustet zur Arbeit gehst,
📍 deine negative Stimmung in dein Privatleben überträgst.

Hast Du schon mal über Mentoring nachgedacht, um deinen Traum von einem Job mit hoher Zufriedenheit Wirklichkeit werden zu lassen? Es gibt vielfältige Lösungsansätze, die dich weiterbringen können.

#BeBranded, denn deine Marke macht den Unterschied.

Christian Runkel

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Danke liebe Mitarbeiter | Employer Branding in Krisenzeiten

Danke liebe Mitarbeiter | Employer Branding in Krisenzeiten

Wie Wertschätzung nach innen und außen wirkt

Die Auswirkungen der Corona Pandemie haben die Wirtschaftsentwicklung und viele Unternehmen in eine bisher kaum gekannte Krisenstimmung gestürzt. Kurzarbeit und Kostenreduzierungen sind die, wie bei allen Krisen, vorherrschenden Maßnahmen bei betroffenen Unternehmen. Das hat Auswirkungen auf Budgets, selbstverständlich auch beim HR-Management. Recruiting und Employer Branding, vor Corona durch die Diskussion um den Fachkräftemangel noch Kernthemen auf Messen und HR-Events, rücken in den Hintergrund.

Warum Employer Employer Branding gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht nur wichtig ist, sondern Unternehmen auch eine sichtbare Differenzierung erreichen können, steht im Mittelpunkt der neuen Episode des Podcast #BeBranded. Anhand einer Kampagne werden Sie erkennen, wie es gelingt internes und externe Employer Branding mit einer 3-fach Image Werbung zu platzieren.

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🆕 Fridays Review 8. Mai 2020 🆕

🆕 Fridays Review 8. Mai 2020 🆕

Studien und kein Ende – doch was ist wirklich empfehlenswert?

In der Serie Fridays Review beleuchte ich seit Anfang 2020 besondere Ereignisse, Beiträge, aber ganz besonders auch Studien, die mir in der zurĂĽckliegenden Woche aufgefallen sind. Um beim Wort zu bleiben, auffällig ist in den letzten Woche der Corona Pandemie eine offensichtlich deutliche Zunahme von Studien und Untersuchungen. Nein, ich meine nicht die öffentlichen Beiträge der Virologen, Mediziner und sonstiger Experten. Deutschland scheint sich allgemein in ein Land der Experten verwandelt zu haben – ich kannte dieses Phänomen bisher nur vom FuĂźball.

Nun aber schießen auch die Experten für Recruiting, Marketing, Positionierung, Digitalisierung, Arbeitsplatzorganisation, Leadership, der wahre Bewerbungsratgeber, und was weiß ich nicht noch alles, aus dem Boden hervor. Animiert die derzeitige Spargelzeit Nachahmer, oder liegt es eher daran, dass einige nun Corona Geschäftsmodelle wittern. Die abschließende Beurteilung überlasse ich Ihnen gerne, empfehle jedoch eine aufmerksame Beobachtung.

Recruiting Studien – 2 Beispiel aus dem April 2020

ZurĂĽck zum Fridays Review und zwei Studien, die mir in dieser Woche ins Auge gefallen sind. Im Mittelpunkt stehen die Themen Recruiting und die Auswirkungen zum Employer Branding.

Bei businessinsider.de fand ich einen Artikel, bei dem es um Ergebnisse einer Umfrage von JobTeaser — einer französischen E-Recruiting-Plattform, die europaweit Studierende und Berufseinsteiger mit Unternehmen zusammenbringt. Mehr als drei Millionen Studierende, 700 Hochschulen und Universitäten und 80.000 Unternehmen sind dort vertreten. Für die Umfrage hat JobTeaser — neben Studierenden und Hochschulen — 237 Unternehmen aus acht europäischen Ländern befragt. Der Umfragezeitraum war der 1. bis 17. April 2020. Die Ergebnisse zeigen: In Deutschland ist die Recruiting-Lage ähnlich wie im europäischen Gesamtdurchschnitt. Nur knapp ein Drittel der europäischen Unternehmen sucht momentan weiter nach neuen Arbeitskräften.

Das Ergebnis spiegelt die Stimmungslage in den Unternehmen wieder, die ich aktuell auch in zahlreichen Kundengespräche wahrnehmen. 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland rekrutieren auch in der Corona-Zeit weiter ihre Talente. Ds bedeutet auf der anderen Seite 60 Prozent der Firmen suchen gar keine neuen Mitarbeiter mehr oder haben den Recruiting-Prozess zumindest teilweise gestoppt. 

Das Institut for Competetive Recruiting ICR kommt in einer Blitzumfrage unter mehr als 10.000 Unternehmen, an der in den vergangenen zwei Wochen mehr als 500 Arbeitgeber aus dem deutschsprachigen Raum teilgenommen haben zu folgendem Ergebnis. 56 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass das Recruiting abnehmen wird. Auf die Frage, wie sich das Recruiting im eigenen Haus entwickeln wird, antworten nur 44 Prozent  der teilnehmenden Unternehmen, dass es zurückgefahren wird. Die Wahrnehmung der Gesamtentwicklung ist im deutschsprachigen Raum somit deutlich schlechter als die Erwartungen für das eigene Unternehmen. Nur elf Prozent der Arbeitgeber gehen von einem Ausbau des Recruitings aus. 35 Prozent der teilnehmenden IT-Unternehmen wollen ihr Recruiting in der Krise ausbauen. Damit sind die Ergebnisse zur JobTeaser Studie nahezu identisch. Im Gegenzug geht offensichtlich auch die Anzahl der wechselwilligen Personen zurück. Die Mehrheit der teilnehmenden Arbeitgeber (46%) verzeichnet weniger (32%) oder sogar deutlich weniger (16%) Bewerbungen. Auch das verwundert nicht wirklich, bereits in den vergangenen Krisenzeiten gab es identische Verhaltensmuster. Wer wechselt schon von Unzufriedenheit zu Unsicherheit.

Konsequenzen fĂĽr die Arbeitgebermarke

Bei der Hälfte der deutschen Firmen ist das Budget für die Personalsuche entweder komplett eingefroren (13 Prozent) oder teilweise gekürzt (37 Prozent). Auch weiterhin bestehende Budgets werden offenbar trotzdem nicht wirklich ausschöpft. Hier macht sich die reine Unsicherheit breit. Niemand kennt die mittel- und langfristige wirtschaftlichen Folgen, deshalb ist Vorsicht geboten. Doch ist das der richtige Weg? Gerade wenn ich an die Positionierung und Sichtbarkeit der Arbeitgebermarke denke. Stellen Unternehmen die Werbung für Ihre Produkte ein, wenn die Nachfrage stark zurückgeht?

Meine persönliche Einschätzung: Nur diejenigen Arbeitgeber, die sich weiterhin klar sichtbar, authentisch, ehrlich und transparent ZEIGEN, werden nach der Corona Zeit als Gewinner hervorgehen. Das gilt übrigens auch für die Führungskräfte in den Unternehmen!

Weiterhin unverzichtbar – emotionale Positionierung

Somit kann das Fazit nur lauten, die Arbeitgebermarke gehört weiterhin in den Mittelpunkt der HR-Aktivitäten. Warum? Das kann man sehr gut aus dem Buch von Sascha Lobo ableiten: Realitätsschock. Nicht nur in der gefühlsgetriebenen Corona Zeit ist Emotionalität die Basis für die Kommunikation und das Marketing in sozialen Netzwerken.

Auch FutureBiz greift in dieser Woche mit einem Beitrag zum Social Media Marketing das Thema auf. Persönliche Einstellungen und die daraus resultierenden Beziehungen sind entscheidender denn je. Der Homo Emotionalis geht Beziehungen nur dann zu Marken ein und entscheidet sich für deren Produkte und Dienstleistungen, wenn sie sich persönlich gut und richtig anfühlen. Rationale Kaufentscheidungen werden dabei immer öfter durch emotionale und auf Gefühlen basierende Entscheidungen ersetzt. Social Media Marketing versucht viel zu selten diese Gefühle zu erwecken. Wenn es versucht wird, dann leider oftmals nur halbherzig, unglaubwürdig und austauschbar. Dem ist auch in Bezug auf die Kommunikation der Arbeitgebermarke nichts hinzuzufügen.

Diese Erkenntnis hat aus meiner Sicht nichts mit dem Corona Virus zu tun, sondern hat AllgemeingĂĽltigkeit.

#BeBranded und bleiben Sie weiterhin gesund

Ihr Christian Runkel