CHRISTIAN RUNKELExpert for Career Branding

Podcast · ALLES WIRD · Episode 100

5 Jahre ALLES WIRD: die Essenz aus 99 Folgen Karrieregestaltung

Folge 100: 5 Jahre ALLES WIRD

Herzlich willkommen zur 100. Episode. Kein wehmütiger Rückblick, sondern ein strategisches Kompendium für Ihre Karriere-Roadmap. Ich habe die Essenz aus 99 Folgen extrahiert und in fünf Themenfelder gebündelt: Scheitern und Neuanfang, berufliche Neuorientierung, angestellt bleiben oder Selbständigkeit, Persönlichkeit sowie der Einstieg in eine neue Rolle. Viel Spaß beim Rückblick auf fünf Jahre ALLES WIRD.

Transkript

Das ganze Gespräch zum Nachlesen

Heute begrüße ich ganz besonders die Logistiker, die Supply Chain Manager und Experten der Intralogistik, die seit fast 5 Jahren den Weg dieses Podcasts und noch besser, die Inhalte dieses Podcasts verfolgen. 100 Episoden, tja, das ist in unserer Branche fast schon wie eine erfolgreiche Großimplementierung. Es braucht Vorbereitung, es braucht Durchhaltevermögen und es braucht den Mut, auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Zugegebenermaßen muss ich allerdings eingestehen, dass ich in den letzten Jahren immer mal wieder vor dem Punkt stand aufzugeben.

Das liegt ein Stück weit auch daran, dass dieser Podcast kein Interview Podcast ist, sondern ein Input und Themen Podcast. Ein Podcast, in dem ich aus meiner Karriere Mentoring und Executive Coaching Praxis gerne berichte. Das bindet wesentlich mehr Vorbereitung und Zeit als die üblichen, sorry für den Begriff Plauder-Podcasts. Ja, ich weiß, die Plauderpodcasts, gerade von Prominenten, sind die gefragtesten Renner in der heutigen Podcastwelt. Aber genau das wollte ich nie. Jetzt kommt von den langjährigen Zuhörern vielleicht der Einwand: 'Moment mal, aber du machst doch auch diese Karrieretalks.'

Ja, das stimmt, sie sind auch sehr beliebt, aber sie verfolgen die gleiche Intention wie alle anderen Episoden: aufklären Und Mut machen, Beispiele von Karrierewegen aufzeigen und in der Summe machen die Karrieretalks weniger als 20% aller Episoden aus. Ja, und es gab auch immer mal wieder längere Pausen zwischen den einzelnen Episoden. Auch das hatte unterschiedliche Gründe, die ich aber immer nach einem, nennen wir es mal Neubeginn, auch versucht habe zu erklären. Ja, ich muss gerade zurückdenken an die ersten Episoden von ALLES WIRD und wie der Titel entstanden ist.

Es war die erste Begegnung mit dem Musiker Lukas Dröse, den ich 2020 kennengelernt hatte. Eines seiner Lieder aus der damaligen Zeit trägt den Titel 'Alles wird', siehe da, und beschreibt, wie auch aus schwierigen Situationen im Leben immer wieder etwas Positives entsteht. Im Grunde genommen geht es genau darum, seine wahre Leidenschaft zu entdecken und konsequent seinen Weg zu gehen, auch wenn er noch so steinig sein mag. Das ist das, was ich damals von Lukas Dröse gehört habe, verstanden habe, und mir gedacht habe, ja, aber so geht es doch vielen Menschen, das nimmst du gerne als Aufhänger.

Wer mehr zum Hintergrund und den beruflichen Erfahrungen von Lukas Dröse erfahren will, dem empfehle ich ganz einfach in die Episode Nummer 5 aus dem Jahr 2021 zurückzugehen. Ja, es ist wirklich unglaublich, wie die Zeit vergeht. 5 Jahre Podcast und noch immer sind die Themen rund um Karrieregestaltung und Leadership in Logistik und Supply Chain Management nicht auserzählt. Ich habe mir lange überlegt, wie der Titel und Inhalt einer 100. Episode aussehen könnte. Ja, und jedes Jubiläum ist auch immer ein Blick zurück und genau damit habe ich bei meinen Überlegungen begonnen.

Ich habe mir die ganzen Episoden, die Titel und Inhalte der letzten 5 Jahre noch einmal angesehen und bin dabei zu dem Ergebnis gekommen, im Grunde genommen reflektieren alle Episoden, jede Episode der letzten 5 Jahre, die zentralen Meilensteine der Karrieregestaltung. So soll diese 100. Episode durchaus Kein wehmütiger Rückblick, sondern ein strategisches Kompendium für deine Karriere-Roadmap werden. Ich habe ganz einfach versucht, die Essenz aus 99 Folgen zu extrahieren und für dich das Wissen und die Erfahrung, die den Unterschied machen zwischen irgendwie mitlaufen im Job in der Karriere und echter Wirksamkeit in der Karrieregestaltung.

auf den Punkt zu bringen. Basierend auf den wichtigsten Episoden der vergangenen Jahre habe ich diese Jubiläumsausgabe dann in 5 Themenfelder aufgeteilt. 5 Themenfelder, die uns im Laufe einer Karriere immer wieder begegnen. Themenfeld 1 ist sozusagen immer der Ausgangspunkt: Scheitern, Neuanfang, Zweifel, Karrierebruch. Themenfeld Nummer 2 sozusagen die logische Konsequenz daraus, die berufliche Neuorientierung. Thema Nummer 3 hab ich mir lange überlegt, nehm ich das mit auf, aber es ist 'n Thema, was immer aktueller wird zurzeit, die Fragestellung angestellt bleiben oder wage ich doch den Weg in die Selbständigkeit und wie kann ich das angehen, schaffe ich das, Macht das Sinn für mich?

Trau ich mir das zu? Themenfeld Nummer 4, die Persönlichkeit. Wer bin ich und was ist mir wichtig für meine berufliche Zufriedenheit? Und wenn dann diese Phasen abgeschlossen sind, ja, was passiert dann? Dann kommt Themenfeld Nummer 5, der neue Einstieg in einen neuen Job bei einem neuen Arbeitgeber oder in einer neuen Rolle. Und diese neue Rolle kann auch durchaus die Rolle des Selbständigen sein. Um das aufzuarbeiten, werd ich immer ein paar Schlüsselsätze aus den Episoden zu den genannten Themen erwähnen und natürlich auch die jeweilige Episode nennen.

So kannst du für dich entscheiden, ob du dir die gesamte Episode noch einmal oder vielleicht auch zum ersten Mal anhören möchtest. Eines kann ich jetzt schon vorwegnehmen: Die Die Inhalte sind noch immer aktuell, denn in der Karrieregestaltung und allen beruflichen Entscheidungen kann man immer noch die gleichen Fehler machen, die gleichen Fehler wie vor 5, 4, 3 oder 2 Jahren. Aber die gute Nachricht ist, alle Fehler können vermieden werden und das versuche ich immer in den Podcast Episoden anhand von konkreten Beispielen zu verdeutlichen.

Also, bist du bereit? Dann lass uns einsteigen in den Rückblick. Kommen wir zum Themenblock Nummer 1 Scheitern, Neuanfang, Zweifel an sich selbst, Karrierebruch. In diesem Block geht es um die Erkenntnis, dass Brüche im Lebenslauf keine Sackgassen, sondern oft notwendige, Aber auch sehr hilfreiche Wendepunkte in der Karriere sein können. Dennoch, Stichwort Fehler, kann man einige Dinge machen, die nicht besonders hilfreich sind für die Fortsetzung der Karriere. Karrieren geraten oft durch externe Faktoren wie Branchenveränderungen, Unternehmensveränderungen wie zum Beispiel Übernahmen im Rahmen von M&A-Prozessen oder internen Gründen wie mangelnde Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung durch Vorgesetzte ins Stocken.

Wichtig ist, Scheitern nie mit der eigenen Persönlichkeit mental zu verknüpfen. Genau auf diese Punkte gehe ich in der Episode Nummer 12 ein. Ein anderer wichtiger Punkt: Wer unter finanziellem oder zeitlichen Druck den Arbeitgeber wechselt oder wechseln will, riskiert in einem extrem hohen Maße eigene Fehlentscheidungen. Entscheidungen unter Druck zu fällen ist nie eine gute Idee. Deswegen ist vorbeugendes Networking Und eine geplante oder planbare Exit-Strategie mehr als hilfreich, nein, es ist notwendig. Es ist notwendig in Krisenzeiten, auch in eigenen Krisenzeiten, das muss nicht immer was mit dem Unternehmen zu tun haben, bei dem man arbeitet, handlungsfähig zu bleiben.

Das ist das Kernthema der Episode 63. Genauso Riskant ist ein fluchtartiges Verlassen des Jobs ohne weiteren Plan. Oft sind Probleme mit dem Vorgesetzten, das trifft auf fast 70% aller Fälle zu, der Hauptgrund für Kündigung. Hier gilt es nicht nur einen kühlen Kopf zu bewahren, sondern auch sich selbst und realitätsoptimierte Einschätzungen vorzunehmen. Also, sich selbst heißt, richtige persönliche Einschätzung zur persönlichen Situation vorzunehmen. Mit einem Wort, Karrierestrategie statt Kurzschlussreaktionen, das ist das Thema in der Episode 71.

Zweifel an der Karriere können durchaus als positive Initialzündung dienen. Sollten aber nie die alleinige Basis für Entscheidungen sein, egal wer die Zweifel schürt, wo die Zweifel herkommen. Die Zweifel kommen und das ist auch durch Studien nachgewiesen, oft durch unpassende oder nicht matchende Werte oder eine gefühlte Fremdbestimmung. Mehr dazu in der Episode 91. Ein Karrierebruch, wie die Entlassung beispielsweise nach 20 Jahren in der Geschäftsführung, ist häufig ein Schock, kann aber zur wahren Berufung führen.

Sind Dinge, die ich immer wieder erlebt habe und Dinge, die ich auch gerade in den letzten 6 bis 12 Monaten immer wieder erlebe. Fakt ist, es waren noch nie so viele Top Topmanager und Topmanagerin auf dem Markt, auf der Suche nach einer neuen beruflichen Aufgabe. Das hat auch was mit Change-Prozessen in Unternehmen, Einsparungsmaßnahmen, letztendlich Reduzierung von Hierarchieebenen zu tun. Selbstfürsorge und Reflektion sind die ersten Schritte zur Neuausrichtung bei den Aspekten auch die entstehen durch dieses Thema Karrierebruch.

Wichtig, vielfach kündigt sich eine Entlassung auch an. Viele Topmanagerinnen verschließen aber lieber Augen und Ohren, so nach dem Motto: 'Nee, das kann ja nicht sein und ich hab ja so viel geleistet und und und mich wird es nicht treffen.' Das haben viele gedacht, Die Realität sieht anders aus. Mit diesem gesamten Themenkomplex beschäftige ich mich übrigens in der Episode Nummer 93. So, der nächste Block, wenn man es mal chronologisch betrachtet, ist dann das Themenfeld Nummer 2, die berufliche Neuorientierung.

Dieser Abschnitt widmet sich dem strategischen Prozess, sich beruflich neu zu erfinden. Ja, teilweise ist es auch so, dass man sich beruflich neu erfinden muss, sollte oder darf und die passende Positionierung dann am Markt zu finden. Durchhaltevermögen ist dabei ein Schlüssel zum Erfolg. Wer die sogenannte Senke, eine Phase, in der es wirklich schwierig wird, zu überwinden, kommt dem Ziel wesentlich schneller näher. Das ist ein Aspekt des Durchhaltevermögens, der heute aktuell eine ganz entscheidende Rolle spielt.

Denn der Kampf, so muss man es wirklich sagen, um vakante Positionen wird härter. Warum? Weil wesentlich mehr Personen sich in der beruflichen Veränderung befinden, als wir das in der Vergangenheit noch kannten. Positionen, Rollen, die vor 3, 4 Jahren vielleicht gerade mal 5, 6, maximal 10 Bewerbungen brachten und Unternehmen verzweifelten und der Begriff des Fachkräftemangels explodierte, Dort kommen heute für die gleichen Rollen, für die gleichen Positionen teilweise fast 100, 120 Bewerbungen in den Rechner auf den Tisch.

Woher ich das weiß? Nun, das berichtigen mir einige HR-ler von Unternehmen und auch Fach und Führungsverantwortliche. Dieses Thema Durchhaltevermögen, wer sich noch einmal genauer anhören will. und noch genauso aktuell wie damals, darauf gehe ich in Episode 35 ein. Und dann der wichtige Punkt, der verdeckte Stellenmarkt. Manche behaupten tatsächlich immer noch, den gibt es überhaupt nicht. Wer das erzählt, mit Verlaub, hat keine Ahnung, was da draußen los ist. Lügen die ganzen Studien, die es dazu gibt, Dass circa 70 bis 80 Prozent aller Positionen über den verdeckten Stellenmarkt tatsächlich besetzt werden.

Wer das leugnet, hat A. keine Ahnung oder weiß gar nicht, was das ist. Fakt ist, der verdeckte Stellenmarkt bietet Führungskräften enorme Chancen, da viele, viele Stellen nie öffentlich ausgeschrieben werden. Der Erfolg dort hineinzukommen, basiert zu 50% auf Researcharbeit und zu 30% auf Networking und zu 20% auf externer Unterstützung, wie zum Beispiel in einer Zusammenarbeit mit mir. Wer mehr dazu erfahren will, ich empfehle Episode Nummer 42. Gehen wir mal 3 Episoden weiter.

Die die Episode 45, dort stell ich eine von mir entwickelte Prüf und Entscheidungsmatrix vor, die sogenannte PEMA-Methode, die ich über verschiedene Jahre hin entwickelt habe. Diese PEMA-Methode hilft dabei, den passenden Arbeitgeber zu identifizieren, endlich wegzukommen von reinen Bauchentscheidungen, mehr in Richtung Kopfentscheidungen zu gehen. Natürlich bleibt immer ein Stück weit dann auch die Bauchentscheidung, aber diese Methode hilft Bauchentscheidungen klar zu relativieren. Wie gesagt, wer mehr erfahren will, rein in Episode Nummer 45.

Ja, und gleich eine Episode weiter, die Episode 46, die dreht sich um die zentrale Frage, noch ein Stück weit vor eigentlich der beruflichen Neuorientierung. Aber wenn schon so ein bisschen das Pendel in berufliche Neuorientierung ausschlägt, die Frage: Bleiben oder gehen? Das hab ich mal in Episode 46 versucht zu analysieren und Gehe da auch mit der ein oder anderen Übung in den Vorschlag, die du nachmachen kannst, mit ein Abwägen positiver und negativer Emotionen, die zu klären, um zu einem deutlichen Bild zu kommen.

Soll ich wirklich meinen Job, meinen Arbeitgeber aufgeben, was Neues suchen, in andere ungewisse Sphären reingehen oder soll ich doch noch mal versuchen zu bleiben und 'n neuen Anlauf zu nehmen, wie man das macht, wie man das analysiert. Wie gesagt, Episode 46. Neuorientierung beginnt nicht mit dem Schreiben von Bewerbungen, auch wenn es immer noch ganz viele versuchen und dann sich vor allen Dingen eines einholen: Frust und Niederlagen oder Frust durch Niederlagen. Heute kommen durch automatisierte Bewerbungsverfahren teilweise Absagen innerhalb von 15 Minuten.

Mit anderen Worten, du hast dich noch gar nicht richtig beworben, da sagt dir das System schon die Automatisierung: 'Nee, nee, du nicht.' Also geht es um eine klare strategische Vorbereitung und vor allen Dingen auch bei der beruflichen Neuorientierung um einen Aspekt, der immer wieder unterschätzt wird. Erst einmal die alte Situation verarbeiten, wirklich mental damit abzuschließen, vor allen Dingen, wenn es nicht gut gelaufen ist, wenn eine Trennung vor allen Dingen von Arbeitgeberseite erfolgt ist.

Darauf auf diese Themen: Neuorientierung mit strategischer Vorbereitung. Wie geht man am besten vor? Das hörst du in Episode 49. In der Episode 50 gehe ich ein auf die häufigsten Fehler, die in einem Veränderungsprozess gemacht werden und dazu gehört die mangelnde Zielklarheit. Was ist eigentlich für mich im nächsten Schritt realistisch? Auf welche Positionen hab ich aufgrund meiner Erfahrung, meiner Kenntnisse Meiner Kompetenzen überhaupt eine Chance, wo in welchen Bereichen und Unternehmen sind diese Faktoren überhaupt gefragt?

Ein weiterer Fehler ist immer noch das Unterschätzen von LinkedIn, obwohl sich das ein Stück weit relativiert. Aufmerksamkeit auf LinkedIn zu erzielen ist schwieriger geworden, aber es funktioniert noch immer. weil du willst ja nichts Großartiges verkaufen, außer das großartigste Produkt, das es überhaupt gibt und das bist du selbst. Und das gilt es letztendlich in die Wahrnehmung zu bringen. Wie gesagt, es ist schwieriger geworden, aber es funktioniert noch, vor allen Dingen unter diesem Aspekt Networking und verdeckter Stellenmarkt.

Und erfolgreiche Manager verkaufen keine Methoden, keine Erfahrungen, keine Kompetenzen und erst recht keine Zertifikate und das 37. Zertifikat, was man noch irgendwo bekommen kann, sondern sie verkaufen ihre Erfolgsgeschichte als Problemlöser. Kommen wir zum Themenblock Nummer 3, bei dem ich lange überlegt habe, ich hatte es vorhin schon erwähnt, bring ich den oder lass ich den außen vor und hab mich doch entschieden, ihn kurz mit einzubringen. Der Themenblock dreht sich um die Frage: Angestellt bleiben oder doch den Weg in die Selbständigkeit wählen?

Das ist momentan ein zentrales Thema für erfahrene Logistiker, vor allem diejenigen, die maximale Selbstbestimmung suchen. Es ist ein komplexes Thema, ein nicht ganz einfaches Thema und und da geht es nicht darum, einen Businessplan zu erstellen. Lass dir das sagen, der Businessplan, der kommt irgendwann mal. Ich will nicht sagen, er ist unwichtig, aber er spielt im ersten Entscheidungsprozess so gut wie keine Rolle. Und ich habe mich entschieden, dieses Thema aufzugreifen, weil in den letzten 12 bis 24 Monaten es eigentlich so war, dass geschätzt in jedem dritten Karriere-Mentoring, wo es um die berufliche Neuorientierung ging, immer auch dieses Thema aufkam oder soll ich mich doch selbständig machen und diese Frage wurde immer in auch in einer Szenariodarstellung letztendlich, ich sag mal, gemeinsam erarbeitet und dann funktioniert es Oder es funktioniert nicht.

Nein, ich meine jetzt mit funktionieren nicht, ich mach den Umsatz und Ergebnis, sondern es funktioniert aufgrund meiner privaten beruflichen Rahmenbedingungen und meiner mentalen Stärke. Fakt ist auch, der Wunsch, die Tendenz zur Selbstständigkeit und zwar insbesondere unter dem Aspekt der maximalen Selbstbestimmung, wird immer stärker. Der Sprung in die Selbständigkeit erfordert einen klaren Business Case, kein bloßes Angebot, was man selber meint, was denn da draußen wohl benötigt wird und der Business Case ist auch nicht der Businessplan.

Man muss in der Lage sein, deutlich zu klären, Welches Problem löse ich für den Kunden, dass er nicht selbst lösen kann? Eine Vorbereitungszeit von mindestens 6 Monaten und die Unterstützung der Familie oder des privaten Umfeldes sind immens wichtig, um nicht zu sagen, essentiell. Wer mehr dazu erfahren will, darf gerne in die Episode Nummer 79 reinhören. Wir kommen zum nächsten Thema, eines meiner Lieblingsthemen, denn auch das kommt fast in jedem Karriere-Mentoring vor.

Die Frage nach der Persönlichkeit: Wer bin ich? Was treibt mich an? Charakterstärke und die Arbeit am Markenkern sind das Fundament jeder Führungslaufbahn und eigentlich jeder Karrieregestaltung. Charakterstärken Die zeigen sich insbesondere in Krisenzeiten, in persönlichen, in unternehmerischen, in beruflichen Krisenzeiten. Persönlichkeitsentwicklung bedeutet seelisches Wachstum und ist ein lebenslanger Prozess, der wird dir immer wieder begegnen. Wer seinen Grundsätzen treu bleibt, gewinnt als Führungspersönlichkeit an Stabilität und Verständnis in seinem gesamten Umfeld, in seinem gesamten beruflichen Umfeld.

Wer dazu mehr erfahren möchte, dem empfehle ich die Episode 33 oder ja, noch gar nicht so lange her, die Episode Nummer 98. Kommen wir zum letzten Themenfeld, neuer Einstieg in einen neuen Job oder in eine neue Rolle. Juhu, alle Hindernisse sind überwunden, alle Zweifel sind beseitigt, der richtige Arbeitgeber ist hoffentlich gefunden, alles ist super, der Blick geht nach vorne, die Sonne scheint, alles ist toll. Aber wie geht man jetzt einen erfolgreichen Einstieg in einen neuen Job, beim neuen Arbeitgeber oder in eine neue Rolle an?

Wie nutzt man die ersten Monate, um langfristig erfolgreich zu sein und Vertrauen aufzubauen? Ja, hierzu hab ich wirklich einige Episoden auf den Weg gebracht und es fängt an mit der Episode 27, wo ich mal beleuchtet habe, die ersten 100 Tage. Wie sollten die aussehen? Und ich hab sie damals bezeichnet als Time to Invest Strategie. Time to Invest Strategie, dort beleuchte ich mal, wie viel Zeit sollte man eigentlich in was investieren in den ersten 100 Tagen und habe dort Zahlen genannt, die zu denen ich auch heute noch stehe.

40% der Zeit bitte investieren für Mitarbeitergespräche, 20% der Zeit investieren für Gespräche und Austausch mit den Stakeholdern und 20% der Zeit investieren für die eigene Positionierung im neuen Unternehmen. Ein Jobwechsel dauert mental, sagt man immer so, circa 12 Monate. Nach den ersten 100 Tagen folgen die Phasen so der Fokussierung, Begeisterung und schließlich auch der ersten Höchstleistung. Man kann auch sagen, die ersten ja Ziele, die ersten Erfolge sollten erreicht werden und die ganze Phase, ja, die dauert immer so um die 180 Tage.

Deswegen habe ich auch mein Karriere Mentoring Programm für diese Situation auf die ersten 180 Tage festgelegt. Wer mehr dazu erfahren möchte, sollte in die Episode Nummer 60 reinhören. Und das ganze Thema habe ich dann in der Episode 74 noch einmal vertieft, insbesondere unter dem Aspekt Erfolg bedeutet heute auch Stakeholder Value zu schaffen. Führungskräfte müssen in der Lage sein, die Bedürfnisse von Kunden, Mitarbeitenden und Investoren gleichermaßen im Blick zu behalten. Ja, Das muss ich zugeben, das gilt nicht nur für die ersten 180 Tage, sondern ist sozusagen entscheidend für erfolgreiche Karrieren.

Leider wird das viel zu wenig noch immer in Betracht gezogen und man wundert sich dann, dass sich Dinge um einen herum plötzlich verändern, man vielleicht nicht mehr so gefragt ist wie früher, vielleicht nicht mehr in bestimmte Themen einbezogen wird und spätestens dann sollten eigentlich denn die Sensoren so weit angehen, dass die rote Lampe leuchtet und man sich überlegen sollte, was bedeutet das, was passiert hier. Ja, und insgesamt sind Karrieren und auch Einstieg in neue Jobs wie eine Expedition auf einen Achttausender Gipfel.

Sie fordern einen starken Willen, eine sorgfältige Planung im um in diesem Begriff zu bleiben, im Basislager und die Fähigkeit sich an unvorhergesehene Wetterumschwünge, Thema Rahmenbedingungen anzupassen. Wer dazu zu diesem sinnbildlichen Vergleich mehr erfahren möchte, dem empfehle ich einfach hör rein in die Episode Nummer 82. Ich Ja, diese Struktur, du hast es vielleicht so mitbekommen, bietet einen umfassenden Rückblick auf die Kernbotschaften des Podcasts und dient als Kompass für alle, die ihre Karriere aktiv und selbstbestimmt gestalten wollen.

Ja, wer den Podcast regelmäßig hört, der weiß zum Ende hin gibt es immer so 'ne Art Fazit. Ja, das entfällt sozusagen bei einer solchen Jubiläumsausgabe beziehungsweise fällt anders aus als gewohnt. Mein Fazit ist, die Reise geht weiter, denn wie ich schon gesagt habe, die Themen scheinen sich immer mal wieder zu wiederholen im Zyklus der beruflichen Laufbahn. Aber auch die Fehler wiederholen sich leider, so zumindest meine Beobachtung aus zahlreichen Mentorings und Sessions.

Also, 'The Show must go on', kann ich dazu nur sagen und wenn es auch nur mit einem Podcast pro Monat ist. Übrigens, wer lieber liest als hört oder zusätzlich auch gerne noch liest, dem möchte ich meinen LinkedIn Newsletter CREATE LOGISTICS ans Herz legen. CREATE LOGISTICS ist der persönliche Karriere und Leadershipradar für alle, die Logistik aktiv gestalten wollen und mit der Logistik auch ihre Karriere. Der Start war im Januar diesen Jahres mit weiteren Ausgaben Ende Februar und Ende März.

Also immer Richtung Ende des Monats ungefähr erscheint CREATE LOGISTICS. Wenn du noch nicht zu den Abonnenten gehörst, dann jetzt aber schnell auf LinkedIn nachschauen. Am besten über mein Profil oder die Rubrik Newsletter dann anmelden und keine Ausgabe mehr verpassen. Zu guter Letzt, wenn auch du dir Gedanken darüber machst, wie du deine weitere berufliche Laufbahn in Richtung höherer Zufriedenheit steuern kannst oder du aktuell echte Herausforderungen in deinem Job zu bewältigen hast und einen Sparringspartner gut gebrauchen könntest, dann lass uns gerne darüber sprechen.

Ich biete dir dazu ein unverbindliches Karriereorientierungsgespräch an. Darin zeige ich dir, wie du die Stärken deiner Persönlichkeit für mehr Zufriedenheit und Selbstbestimmung im Job nutzen könntest. Auf der Webseite christian-runkel.de/termin suchst du dir einfach den für dich passenden Termin für ein Karriereorientierungsgespräch aus oder schreib mir einfach eine Mail oder noch besser, kontaktiere mich über LinkedIn. Ich verabschiede mich jetzt mit einem herzlichen Be branded aus dieser Jubiläumsausgabe, ich kann es immer noch nicht glauben, Episode Nummer 100 und ich freue mich, wenn du bei der nächsten Karriereshow Nummer 101 wieder dabei bist.

Bis dahin, denk daran, deine Career Brand macht den Unterschied. Dein Christian Runkel

Vom Zuhören zum nächsten Karriereschritt.

Die Episoden geben Impulse. Im persönlichen Gespräch entwickeln wir daraus Ihre konkrete Strategie.