Christian Runkel - Blog Christian Runkel - Expert for Career Branding

HR Archive - Christian Runkel

Wird die innere Kündigung zum Normalzustand?

Wird die innere Kündigung zum Normalzustand?

Mit der im obigen Zitat dargestellten Einstellung und Nicht-Motivation gehen täglich mehr als 6 Millionen Beschäftigte zur Arbeit!
Dies ist zumindest das Ergebnis des Engagement Index 2019 vom Meinungsforschungsinstitut Gallup. Viele sind mit ihrer aktuellen Arbeitssituation so unzufrieden, dass sie bereits innerlich gekündigt haben.

Eine große Anzahl von Beschäftigten hält sich offensichtlich nur mit einem selbstkreierten Wunschbild über Wasser, nämlich dem Ziel demnächst den Arbeitgeber zu wechseln. Die Gründe für die Unzufriedenheit und dem täglich schlechten Gefühl auf dem Weg zur Arbeit tragen häufig eine Überschrift, nämlich

‼ Mangelnde Wertschätzung ‼

Mangelnde Wertschätzung kann sich hinter vielen Merkmalen und beruflichen Situationen verbergen. Die häufigsten sind

  • mangelnde Führungs- und Unternehmenskultur
  • das Gefühl, Leistung wird nicht anerkannt
  • unflexible Arbeitszeitmodelle haben Auswirkungen auf die private Lebenssituation
  • Unzureichende Entwicklungsmöglichkeiten führen zu dem Eindruck in einer Karrieresackgasse zu stecken

Wenn nur 1 oder 2 dieser Punkte für einen Mitarbeiter zutreffen, dann fehlt es an der emotionalen Bindung zum Arbeitgeber. Dann sind Mitarbeiter sehr empfänglich für alternative Angebote. Steigert sich die Unzufriedenheit kann es zu Fehlzeiten oder auch Burn-Out Situationen kommen. Andere Mitarbeiter müssen vorrübergehend die Tätigkeiten mit übernehmen. Auch bei diesen Personen steigen dann allmählich der Druck und die Belastung. Schnell entsteht eine Spirale die ganze Abteilungsbereiche „infizieren“ kann. Führungskräfte und HR-Manager sind mehr denn je gefragt, sich des Themas anzunehmen. Digitalisierung wird ihnen das Problem nicht abnehmen. Ganz im Gegenteil die Auswirkungen der VUCA-Geschäftswelt können zum weiteren Katalysator werden, wenn die Unsicherheit weiter zunimmt.

Mitarbeiterbindung muss im Rahmen von Employer Branding Prozessen noch mehr in den Mittelpunkt gestellt werden. Denn das beste Mittel gegen den „Fachkräftemangel“ sind zufriedene Mitarbeiter.

Kennen Sie den Gefühlszustand Ihrer Mitarbeiter? Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit dem Thema Mitarbeiterbindung um?

Ihr Christian Runkel

Frohes und erfolgreiches neues Jahr 2020

Frohes und erfolgreiches neues Jahr 2020

Ich wünsche allen Klienten, Freunden, Geschäftspartnern und unterstützenden Wegbegleitern für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit, Glück und natürlich viel Erfolg.

Gerade zu Beginn des Jahres sollte die Gelegenheit nicht ausgelassen werden, sich über konkrete Ziele Gedanken zu machen. Ich rede nicht von den üblichen Vorsätzen, die bewiesener Maßen eine unterdurchschnittliche Erfolgsquote von <10% erreichen. Ich rede tatsächlich von konkreten Zielen. Ziele können Spaß machen, denn ihre konsequente Verfolgung setzt zusätzliche Motivation frei. Die Erreichung der Ziele oder vorheriger Meilensteine können sich zu wahren Glücksgefühlen entwickeln, die neue Energie freisetzen.

Also, was wollen Sie konkret erreichen, mit Ihrem Unternehmen, an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrer beruflichen Laufbahn und Karriere, oder auch privat? Meine Empfehlung: Reflektieren SIe das vergangene Jahr. Notieren SIe sich dann die 3 für Sie wichtigsten Ziele in 2020 und definieren Sie genau, mit welchen Maßnahmen und Aktivitäten Sie Ihre Ziele erreichen wollen. Suchen Sie sich einen Sparringspartner oder Mentor, der Sie bei der Umsetzung begleitet.

Meine persönliche Reflektion habe ich bereits im Dezember 2019 betrieben und daraus meine Ziele abgleitet. Die Ergebnisse meiner Reflektion habe ich auch direkt in einer Podcast Episode festgehalten.

Ich wünsche Ihnen jetzt einen erfolgreichen Start. Mögen sich alle Ihre Ziele relisieren lassen.

Ihr Christian Runkel

#BeBranded Employer Branding Podcast Episode 010

Das war’s noch nicht! Mein persönlicher Rückblick auf 2019

Die Weihnachtszeit in 2019 ist vorüber. Die anstehende Zeit über den Jahreswechsel hinaus, ist eine besonders gute Zeit, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Es lohnt sich die Highlights als Ansporn und Motivation für kommende Aufgaben zu reflektieren. Aber auch eine kritische Beleuchtung so mancher Auffälligkeiten rund um den täglich neu strapazierten Fachkräftemangel kann zu manch neuer Erkenntnis beitragen.

Genau darum geht es in meiner letzten Podcast Episode im Jahr 2019. Dabei wage ich auch einen kurzen Ausblick auf die bevorstehenden 20er Jahre. Niemand weiß, was uns in den kommenden 10 Jahren erwarten wird. So ging es den Menschen in den letzten 20er Jahren auch, die als besonders berauschend und legendär in die Geschichtsbücher eingegangen sind. Heute leben wir in einer ganz neuen Dynamik. Wer einmal 10 Jahre zurück blickt, wird dies feststellen können. Vielleicht sprechen wir am Ende dieser Decade, in Anlehnung an die bekannte Filmreihe nicht von „Babylon Berlin“, sondern von „Babylon KI“. Ja, ich gebe zu, vielleicht eine wenig übertrieben und pathetisch. Warten wir einfach mal ab.

Übrigens ist dies letzte Podcast Episode eine Auskopplung aus einem Video. Dieses ist Bestandteil des neuen YouTube Kanals #BeBranded, der offiziell ab Januar 2020 an den Start gehen wird. Aus diesem Grund ist die Podcast Episode in diesem Blog-Beitrag nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen.

Jetzt wünsche ich Ihnen nicht nur eine spannende Reflektion, sondern auch einen guten Übergang ins neue Jahr.

Ihr Christian Runkel

Die 10 HR Trends 2019 – was wirklich zählt!

Die 10 HR Trends 2019 – was wirklich zählt!

Personalrekrutierung braucht neu Impulse und verändertes Denken

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) hat die zehn Trends für Human Resources für 2019 festgemacht, die aus seiner Sicht die Personalarbeit in diesem Jahr prägen werden. Die große Überschrift der Themen könnte lauten: Im Mittelpunkt stehen die zunehmend digitalen Möglichkeiten und neuen Tools und ein sich weiter verschärfender Fachkräftemangel, der die Recruiter vor zwar nicht neue, aber sich verschärfende Herausforderungen stellt. […]