HR-Management Archive - Christian Runkel

REAL TALK | nachgefragt bei Udo Klöpping – Personalleiter BLG Logistics Group

REAL TALK | nachgefragt bei Udo Klöpping – Personalleiter BLG Logistics Group

Für erfolgreiches Recruiting muss man seine Zielgruppen genau kennen – Erfahrungen eines internationalen Logistikunternehmens

Dies ist die zweite Episode aus der Serie „Kandidaten-Zielgruppen im Employer Branding entdecken und erreichen“. Diesmal ist Udo Klöpping, Personalleiter der BLG Logistics Group zu Gast im REAL TALK.
Wir sprechen über verschiedene Instrumente und Methoden der Zielgruppenanalyse und der digitalen Kommunikation mit unterschiedlichen Zielgruppen. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen, die die BLG als Arbeitgeber mit der Anwendung der Instrumente gemacht hat und wie diese die Ergebnisse im Recruiting deutlich verbessert haben.
Auch diesmal gibt es ergänzend zur Podcast Episode den kostenfreien Leitfaden „Kandidaten-Zielgruppen kennen und erreichen“ zum Download. Darin werden auch die Instrumente vorgestellt, von denen Udo Klöpping in dieser Episode berichtet.

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Wird die innere Kündigung zum Normalzustand?

Wird die innere Kündigung zum Normalzustand?

Mit der im obigen Zitat dargestellten Einstellung und Nicht-Motivation gehen täglich mehr als 6 Millionen Beschäftigte zur Arbeit!
Dies ist zumindest das Ergebnis des Engagement Index 2019 vom Meinungsforschungsinstitut Gallup. Viele sind mit ihrer aktuellen Arbeitssituation so unzufrieden, dass sie bereits innerlich gekündigt haben.

Eine große Anzahl von Beschäftigten hält sich offensichtlich nur mit einem selbstkreierten Wunschbild über Wasser, nämlich dem Ziel demnächst den Arbeitgeber zu wechseln. Die Gründe für die Unzufriedenheit und dem täglich schlechten Gefühl auf dem Weg zur Arbeit tragen häufig eine Überschrift, nämlich

‼ Mangelnde Wertschätzung ‼

Mangelnde Wertschätzung kann sich hinter vielen Merkmalen und beruflichen Situationen verbergen. Die häufigsten sind

  • mangelnde Führungs- und Unternehmenskultur
  • das Gefühl, Leistung wird nicht anerkannt
  • unflexible Arbeitszeitmodelle haben Auswirkungen auf die private Lebenssituation
  • Unzureichende Entwicklungsmöglichkeiten führen zu dem Eindruck in einer Karrieresackgasse zu stecken

Wenn nur 1 oder 2 dieser Punkte für einen Mitarbeiter zutreffen, dann fehlt es an der emotionalen Bindung zum Arbeitgeber. Dann sind Mitarbeiter sehr empfänglich für alternative Angebote. Steigert sich die Unzufriedenheit kann es zu Fehlzeiten oder auch Burn-Out Situationen kommen. Andere Mitarbeiter müssen vorrübergehend die Tätigkeiten mit übernehmen. Auch bei diesen Personen steigen dann allmählich der Druck und die Belastung. Schnell entsteht eine Spirale die ganze Abteilungsbereiche „infizieren“ kann. Führungskräfte und HR-Manager sind mehr denn je gefragt, sich des Themas anzunehmen. Digitalisierung wird ihnen das Problem nicht abnehmen. Ganz im Gegenteil die Auswirkungen der VUCA-Geschäftswelt können zum weiteren Katalysator werden, wenn die Unsicherheit weiter zunimmt.

Mitarbeiterbindung muss im Rahmen von Employer Branding Prozessen noch mehr in den Mittelpunkt gestellt werden. Denn das beste Mittel gegen den „Fachkräftemangel“ sind zufriedene Mitarbeiter.

Kennen Sie den Gefühlszustand Ihrer Mitarbeiter? Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit dem Thema Mitarbeiterbindung um?

Ihr Christian Runkel

Die neue Podcast Serie zum Thema Kandidaten-Zielgruppen ist am Start

Die neue Podcast Serie zum Thema Kandidaten-Zielgruppen ist am Start

Mit dem kostenfreiem Leitfaden „Zielgruppen erkennen und erreichen“ zum Download

Im Podcast #BeBranded startet heute eine Serie von insgesamt 4 Podcast Episoden in denen es nur um ein Thema geht, nämlich die Fragestellung wie erreiche ich mehr passende Kandidaten. Und das unter der großen Überschrift wer sind meine Zielgruppen, wie lerne ich Sie kennen und verstehen. Das Thema ist so vielfältig und facettenreich, dass es einer sehr differenzierten Betrachtungsweise bedarf. Auf der anderen Seite ist es aber eigentlich relativ einfach, wenn man sich an ein paar, ich nenne sie jetzt einfach mal Guidelines orientiert.

Und genau um diese soll es in den folgenden 4 Episoden im Februar und März 2020 gehen. Dazu wird es eine ganze Reihe von Hilfestellungen, Tipps und Erfahrungswerte aus der Praxis geben. Konkret sind es eine Art Testimonials aus verschiedenen Branchen, von Unternehmen, Verbänden und Social-Media-Experten. 3 Episoden finden im beliebten „REAL TALK – nachgefragt bei…“ Format statt.

Episode: Was Du als Recruiter vom Angler lernen kannst

Auch wenn es hinläglich bekannt sein sollte, so muss uns eins immer wieder ins Bewußtsein rücken. Auch Recruiter, Führungskräfte und Unternehmer brauchen ein Verkaufsgen, denn im Employer Branding geht es auch darum für ein Produkt zu werben und dies erfolgreich mit einem Nutzenversprechen zu verkaufen. Dieses Produkt hat im Wesentlichen zwei Bestandteile, die jeweilige vakante Position und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber. Es geht also auch darum Vertrauen in das Produkt zu vermitteln. Und hier gilt es vom Marketing zu lernen, nicht zu kopieren.

Wenn wir diese Grundvoraussetzungen akzeptieren, dann können wir uns dem Thema Zielgruppen auch operativ widmen. Dazu müssen wir wissen, wer sind denn unsere Kunden, oder besser unsere Zielgruppen. Und da fängt das Problem häufig schon an, denn viele Unternehmen habe ihre unterschiedlichen Zielgruppen nur unzureichend definiert.  

Apropos Definition:

Eine Zielgruppe besteht aus den Personen, die Sie mit Ihrer Arbeitgebermarke ansprechen möchten, um bei diesen Personen positive Assoziationen zu bewirken, die zu einer Kontaktaufnahme mit Ihrem Unternehmen führen.

Und da fängt das Problem häufig schon an, denn viele Unternehmen habe ihre unterschiedlichen Zielgruppen nur unzureichend definiert.  

Viel lieber spreche ich bei den Zielgruppen von den Zielgruppen-Kandidaten, denn damit wird gleich deutlich, dass es sich um Personen, Charakteren, Persönlichkeiten handelt. Im Prozess um die Auseinandersetzung mit den Kandidaten-Zielgruppen geht es im Kern um folgende Fragestellungen:

  1. Wer sind denn eigentlich meine Zielgruppen?
  2. Wie sieht die Lebens- und Arbeitswelt meiner Zielgruppen aus?
  3. Welche Sprache verwendet und versteht meine Zielgruppe und?
  4. Wo kann ich meine Zielgruppen erreichen? Also ganz konkret um das Wissen, wo die Zielgruppen-Kandidaten sich online oder offline aufhalten

Im Grunde genommen sind wir im Recruiting doch wie ein Angler unterwegs, das heißt wir halten die Angel immer in die Teiche, wo wir vermuten die besten und dicksten Fische fangen zu können. Doch, ob wir dort immer auf die Fische treffen, die wir auf der Speisekarte sehen wollen, oder ob wir die passenden Angelruten und Köder verwenden, das sind doch die zentralen Fragen, die für einen guten Fang stehen. Diese und noch viel mehr Fragen beantworte ich in der ersten Episode. Ich halte die Metapher von Angeln bei, weil sich vieles in Bildern und Synonymen viel anschaulicher erklären lässt.

Wer noch mehr zur Zielgruppen Kommunikation erfahren möchte, für den steht HIER ab sofort der Praxis-Leitfaden „Zielgruppen-Kandidaten erkennen und erreichen zum kostenfreien Download bereit. Nicht vergessen – denken Sie rechtzeitig an die folgenden 3 Episodenmit Berichten aus der Praxis.

Ich wünsche viel Spaß und zahlreiche Inspirationen beim Hören und Lesen.

Ihr Christian Runkel

Employer Branding | Sind Arbeitgeber orientierungslos?

Employer Branding | Sind Arbeitgeber orientierungslos?

Ein Beitrag aus der Fridays Review Serie vom 31. Janaur 2020

Unternehmen auf der Suche nach der eigenen Arbeitgermarken Identität

Genauso überraschend wie schockierend war die Nachricht aus einer aktuelle Studie, beziehungsweise dem „Employer Branding Now Report“ die ich in dieser Woche gelesen habe. Offensichtlich ist es doch tatsächlich so, dass nur 30 Prozent aller Arbeitgeber in Deutschland für sich Kalrheit darüber haben, wofür Sie als Arbeitgeber stehen. Ein weiterer Indikator dafür, warum sich Arbeitgeber in der Aussendarstellung, und damit insbesondere im Recruiting, so schwer tun. Viele Themen sind hausgemacht und haben somit nur bedingt mit dem viel zitierten „Fachkräftemangel“ zu tun.

Aber schauen uns die Ergebnisse der Studie konkreter an.

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Frohes und erfolgreiches neues Jahr 2020

Frohes und erfolgreiches neues Jahr 2020

Ich wünsche allen Klienten, Freunden, Geschäftspartnern und unterstützenden Wegbegleitern für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit, Glück und natürlich viel Erfolg.

Gerade zu Beginn des Jahres sollte die Gelegenheit nicht ausgelassen werden, sich über konkrete Ziele Gedanken zu machen. Ich rede nicht von den üblichen Vorsätzen, die bewiesener Maßen eine unterdurchschnittliche Erfolgsquote von <10% erreichen. Ich rede tatsächlich von konkreten Zielen. Ziele können Spaß machen, denn ihre konsequente Verfolgung setzt zusätzliche Motivation frei. Die Erreichung der Ziele oder vorheriger Meilensteine können sich zu wahren Glücksgefühlen entwickeln, die neue Energie freisetzen.

Also, was wollen Sie konkret erreichen, mit Ihrem Unternehmen, an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrer beruflichen Laufbahn und Karriere, oder auch privat? Meine Empfehlung: Reflektieren SIe das vergangene Jahr. Notieren SIe sich dann die 3 für Sie wichtigsten Ziele in 2020 und definieren Sie genau, mit welchen Maßnahmen und Aktivitäten Sie Ihre Ziele erreichen wollen. Suchen Sie sich einen Sparringspartner oder Mentor, der Sie bei der Umsetzung begleitet.

Meine persönliche Reflektion habe ich bereits im Dezember 2019 betrieben und daraus meine Ziele abgleitet. Die Ergebnisse meiner Reflektion habe ich auch direkt in einer Podcast Episode festgehalten.

Ich wünsche Ihnen jetzt einen erfolgreichen Start. Mögen sich alle Ihre Ziele relisieren lassen.

Ihr Christian Runkel