Job Archive - Seite 4 von 4 - Christian Runkel

Karriere Tipps op Platt – by Personal Branding No.2

Karriere Tipps op Platt – by Personal Branding No.2

„bi de Kopp nehmen“ bedeutet auf Hochdeutsch so viel wie in Angriff nehmen. Der Begriff „die Chance beim Schopf packen“ kommt dem sehr nahe.

Herzlich Willkomen zur 2. Ausgabe der Karriere Tipps op Platt. Mein Tipp für diese Woche, den ich mit dem Spruch verbinden möchte, lautet:

Solltest Du bereits seit längerer Zeit mit der aktuellen Situation an deinem Arbeitsplatz unzufrieden sein, dich dein Verantwortungsbereich nicht mehr ausfüllen oder solltest Du dir unsicher sein, wie es beruflich weitergehen kann, dann nimm deine Situation in Angriff.

Das bedeutet nicht, sich sofort eine neue Herausforderung oder einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Das wird dir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht weiterhelfen. Warum? Meine langjährige Erfahrung mit Mentees, aber auch Kandidaten bei Recruiting-Projekten, macht besonders deutlich, dass die nächste Wahl auch nicht unbedingt besser ausfällt. Kurzfristig schon, aber mittel- und langfristig treten häufig die gleichen Problemstellungen immer wieder auf. Warum – der Personal Fit deiner Identität passt nicht zur Cultural Fit des Unternehmens, oder verändert sich schleichend.

Dein Weg aus der Karrieresituation

Analysiere genau! Schau auf deine Identität, deine Werte, deine Ziele (beruflich und privat). Sie sind das Fundamanet deiner Person. Sie machen den Kern deiner Personen Marke aus. Alle Facetten musst Du genau kennen, bevor Du deine mittel- und langfristigen Ziele definierst. Ein klarer strategischer Schritt für Schritt Plan ist hierbei die passende Lösung.

Ganz wichtig:

Lass dich von der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit und den gut gemeinten Ratschlägen von Freunden, weder verunsichern noch infizieren. Niemand wird deine Situation ändern können. Das kannst nur Du selber für dein Leben tun. Entwickle deine eigene starke Personen Marke.

Ok, jetzt fragst Du dich, wie Du das angehen kannst, wie der erste Schritt aussehen könnte?

✅ Der Link https://bit.ly/2XJRpH0 zeigt dir den ersten Schritt auf.

#BeBranded – denn deine Marke macht den Unterschied.

Christian Runkel

🆕 Fridays Review 1. Mai 2020 🆕

🆕 Fridays Review 1. Mai 2020 🆕

„Viele wollen auch nach Corona weiterhin von zu Hause arbeiten“

Was passt im Fridays Review besser zum Tag der Arbeit als ein Thema zur Frage der Arbeitsplatzgestaltung. Besser gesagt dem in den letzten 7 Wochen viel diskutierten Modell des Home Office. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten und der nächsten Phase der Gewöhnung hat die mediale Aufmerksamkeit doch deutlich nachgelassen.

Offensichtlich Grund genug doch einmal die betroffenen Arbeitnehmer zu fragen, welche Erfahrungen sie persönlich gemacht haben und ob der Heimarbeitsplatz auch ein Modell für die Zukunft sein kann.

Aktuell arbeiten in der Zeit der Corona Krise 41 Prozent der Beschäftigten in Deutschland von zu Hause aus. Das ist das Ergbnis einer repräsentativen Studie, die im Auftrag des europäischen IT-Sicherheitsherstellers ESET von YouGOV im April 2020 durchgeführt wurde. Für die Online-Studie wurden 2045 Personen befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet, das Ergebnis gilt als repräsentativ für Deutschland.

Doch wie soll es nach der Corona Krise weitergehen? Schon wird in der Politik über eine gesetzliche Anspruchsregelung auf einen Home Office Arbeitsplatz diskutiert.

Was sich Arbeitnehmer mit Home Office Erfahrung wünschen

✅ 29 Prozent wollen mindestens 1 Tag in der Woche von zu Hause arbeiten

✅ 31 Prozent wollen flexibel entscheiden, von wo sie arbeiten möchten

✅ 8 Prozent möchten nur noch von zu Hause arbeiten

✅ der Rest der Befragten möchte dauerhaft wieder vom Büro aus arbeiten

Und wie sieht es mit den technischen Voraussetzungen aus?

⚡ Interessant: nur 27 Prozent der aktuell von zu Hause aus Arbeitenden sind von ihrem Arbeitgeber mit kompletter Technik und Verhaltensrichtlinien ausgestattet worden. 16 Prozent haben keinerlei technische Ausstattung erhalten, beziehungsweise nutzen ihre privaten Geräte (16 Prozent). Wie es mit versicherungsrechtlichen Themen aussieht, die ebenfalls eine große Rolle spielen, wurde in dieser Studie nicht untersucht.

Fazit: Wunsch und Wirklichkeit liegen offensichtlich noch ein ganzes Stück auseinander. Das Thema Arbeitszeit- und Arbeitsplatzgestaltung wird auch in Zukunft für die Zufriedenheit der Mitarbeiter eine große Rolle spielen. Wer meint, aufgrund der weltwirtschaftlichen Situationen und dem Schwerpunktthema Kurzarbeit auf Lösungen und Angebote verzichten zu können, wird langfristig den Kürzeren ziehen. Keine Angst, das Thema Fachkräftemangel und Arbeitgeberattraktivität wird uns schneller wieder einholen, als mancher aktuell glaubt.

Ich wünsche Allen einen schönen 1. Mai 2020.

#BeBranded – bleiben Sie gesund und munter!

Ihr Christian Runkel

#BeBranded Podcast | Die Unternehmenskultur frisst ihre Kinder

#BeBranded Podcast | Die Unternehmenskultur frisst ihre Kinder

Fach- und Führungskräfte werden häufig im Stich gelassen

In der neuen Episode von #BeBranded geht es in dieser Woche indirekt um Employer Branding. Es geht vielmehr um die Unternehmens- und Führungskultur und deren Auswirkung auf Fach- und Führungskräfte.

Ja stimmt – da sind wir dann doch unmittelbar beim Employer Branding, denn die gelebte, nicht die niedergeschriebene Unternehmens- und Führungskultur, gehört zu den wesentlichen Merkmalen einer erfolgreichen oder weniger erfolgreichen Arbeitgebermarke.

Die bekannte Aussage „Die Revolution frisst ihre Kinder“ hat mich zu der These geführt „Die Unternehmenskultur frisst ihre Kinder“.

Wie diese These entstanden ist, was eine selbst durchgeführte Marktforschung damit zu tun und warum dies die Idee eines weiteren Podcast hervorgerufen hat, darum geht es in dieser in dieser Episode.

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🆕 Fridays Review 3. April 2020 🆕

🆕 Fridays Review 3. April 2020 🆕

Rolle Rückwärts bei der Personalplanung

Im Normalfall gehe ich im Fridays Review gerne auf die positiven Nachrichten der Woche ein. In dieser außergewöhnlichen Zeit sind diese jedoch eher rar gesät. Deshalb richtet sich in dieser Woche mein Blick auf die sich abzeichnende Realität und Entwicklung, und zwar unter dem Stichwort der Personalplanung. Nach den intensiven Zeiten von Wachstum und „es gibt kein halten mehr“, eine Entwicklung, die wir in den letzten 10 Jahre intensiv ausgelebt haben, erwischt uns jetzt die Wucht der Realität. Plötzlich dreht sich der Wind.

Fachkräftemangel – das war gestern ‼

Die ersten Fach- und Führungskräfte bekommen bereits die Auswirkungen zu spüren. Vom gefragten Spezialisten zum verunsicherten Mitarbeiter. Kurzarbeit und Personalanpassungen scheinen jetzt das Gebot der Stunde zu sein. Die täglich neu veröffentlichten Zahlen zeigen langsam das unvorstellbare Ausmaß.

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