„Wir müssen uns leider von Ihnen trennen…“ - Christian Runkel

Wer diesen Satz in einem Gespräch mit dem Vorgesetzten oder dem Personalbereich zu hören bekommt, ist zunächst einmal geschockt. Nicht selten folgt gerade bei Führungskräften Minuten später die Räumung des Arbeitsplatzes, verbunden mit der sofortigen Freistellung.

Anschließend folgen verschiedene Phasen, die wie schwarze Gedanken immer wieder hochkommen und nicht selten für schlaflose Nächte sorgen. Der Verlust des Arbeitsplatzes steht in seiner Bedeutung ganz oben auf der Liste der existenziellen Bedrohungen.

Existenz- und Organisationsfragen bestimmen plötzlich den Tag:

  • „Habe ich versagt, bin ich gut genug, habe ich Fehler gemacht?“
  • „Stehe ich jetzt vor einem Karriere-Knick“
  • „Finde ich schnell genug eine neue Aufgabe“
  • „Bekomme ich eine Abfindung und wie lange reicht das Geld?“
  • „Wie reagiert mein persönliches Umfeld?“

Um diesen oder ähnlichen Fragen positive Antworten entgegen setzen zu können, braucht es eine gut entwickelte Widerstandsfähigkeit, also Resilienz.

AKZEPTANZ heißt der Schlüssel zur Veränderung mit einem positiven Blick nach vorne.

  • Erkenne die Situation als unveränderlich an. Akzeptiere die Situation und überwinde, dass es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist.
  • Mache dir bewusst, dass manche Umstände nicht veränderbar sind.
  • Begreife die Situation als Chance für den nächsten Karriereschritt.

Mit diesem Bewusstsein bist Du in der Lage Vergangenes los zulassen, ohne den schweren Rucksack deiner Erfahrungen mit in die Zukunft zu nehmen.  In der Episode #31 „Arbeitgeberwechsel ohne Stress und Frust“ gehe ich auf die wesentlichen Faktoren ein, um auch einen unfreiwilligen Arbeitgeberwechsel erfolgreich zu meistern (HIER auf der Webseite).  

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